Alle Schüler inklusiv unterrichten

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Der Landesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz fordert mittels einer Resolution die im Landtag vertretenen Parteien und insbesondere die Regierungsparteien auf, in der kommenden Legislaturperiode eine mutige und zukunftsweisende Bildungspolitik voranzubringen. Ziel müsse dabei sein, alle Schülerinnen und Schüler inklusiv zu unterrichten.

Zu den in der kommenden Legislaturperiode voranzubringenden Vorhaben gehört aus Sicht der GEW auch „die schrittweise Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen durch die Schaffung weiterer Schwerpunktsschulen und die Verbesserung ihrer personellen Ausstattung ( z. B. zusätzliche Lehrerwochenstundenzuweisung und Fortbildung), damit Inklusion erfolgreich gelingen kann. Ziel muss es sein, alle Schülerinnen und Schüler in Zukunft inklusiv zu unterrichten“, heißt es in der Resolution der GEW Rheinland-Pfalz.

Die Beseitigung der immer noch vorhandenen Ungleichheit der Bildungschancen durch den zielgerechteten Ausbau gemeinsamen Lernens in allen Schulen des Landes voranzutreiben, ist eine weitere Forderung der GEW. Dies soll insbesondere durch die Einrichtung weiterer integrierter Gesamtschulen, durch die Abschaffung aller Realschulen plus in kooperativer Form und durch Verpflichtung aller Schulen, das Unterrichten in heterogenen Gruppen und die individuelle Förderung der einzelnen Schülerinnen und Schüler konsequent einzusetzen und Wege zu finden, Sitzenbleiben und Rückschulungen auszuschließen, geschehen. Hierzu sind nach Ansicht der GEW entsprechende Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Quelle:  http://goo.gl/QhpFH (kobinet)