Autofahren für Blinde und Sehbehinderte in Berlin

Logo des ABSVVor 20 Jahren fand das erste Autofahren für blinde und sehbehinderte Menschen statt. Damit ging ein Herzenswunsch vieler blinder und sehbehinderter Menschen in Erfüllung, sich selbst einmal hinter das Steuer eines Autos setzen zu können und so zu spüren, was es für ein Gefühl ist, ein Auto selbst zu steuern.

In einer Gemeinschaftsaktion mit den Fahrlehrerverbänden Berlin und Brandenburg bietet der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) am Sonntag, den 3. Juli 2011 im größten europäischen Gelände für Fahrtraining diese Möglichkeit an. Die riesige Anlage erlaubt schnelles Fahren sowie Lenk- und Bremsmanöver ohne Risiko. Weit mehr als 50 Fahrlehrer stehen ehrenamtlich mit ihren Fahrschulwagen bereit, um Blinden und Sehbehinderten dieses Erlebnis zu ermöglichen. Auch LKWs werden zum selber fahren bereit stehen. Zudem erhalten Interessierte die Gelegenheit, als Beifahrer mit einem Motorrad zu fahren sowie das Mitfahren im Quat durch ein hügeliges Gelände kennenzulernen. Ein kostenpflichtiger Rundflug wird ebenfalls angeboten.

Verkehrssicherheit wird bei dieser Veranstaltung groß geschrieben. So wird im Rahmen eines Begleitprogramms auch ein Überschlagfahrzeug zur Verfügung stehen. Interessierte können dort erfahren, was es für ein Gefühl ist, wenn sich das für so sicher gehaltene Fahrzeug auf den Kopf stellt. Hinweise, wie man sich aus dieser „Unfallsituation“ am Besten befreit, werden natürlich auch gegeben.

„Mich freut es sehr, dass wir auch dieses Jahr wieder so viele Fahrlehrer gefunden haben, die durch ihr ehrenamtliches Engagement diese Veranstaltung ermöglichen“, sagt Dr. Detlef Friedebold, der mit großem Engagement seit 20 Jahren diese Veranstaltung organisiert.

Nähere Informationen und Anmeldung bei: 
Dr. Detlef Friedebold 
Tel.: 030 / 365 53 55 
oder per eMail an freizeit@absv.de

Quelle: http://goo.gl/K91n7 (kobinet)