Beirat „Inklusive Schule in Berlin“ konstituiert sich

Der Beirat „Inklusive Schule in Berlin“ trat zusammen, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Bezirke, der Wissenschaft sowie Gremien- und Schulvertretungen zusammensetzt. Für den Vorsitz des Beirats konnte Bildungssenatorin Sandra Scheeres die frühere Senatorin für Schule, Berufsbildung und Sport in Berlin, Sybille Volkholz, gewinnen. 

„Ich bedanke mich für die Bereitschaft der Beiratsmitglieder zur Mitarbeit und bin davon überzeugt, dass in einem transparenten Arbeitsprozess die Beratungen des Beirats zu einer fachlich fundierten und konsensualen Empfehlung für das weitere Vorgehen bei der Umsetzung der Inklusion in den Schulen Berlins führen werden“, so Bildungssenatorin Sandra Scheeres. 

Der Beirat soll bis zum Frühjahr 2013 eine Empfehlung zur Umsetzung des Gesamtkonzepts „Inklusive Schule in Berlin“ (Senatsbeschluss vom 25.01.2011) in den allgemeinbildenden Berliner Schulen unter Berücksichtigung und Würdigung der Stellungnahmen, Bedenken und Sorgen der Verbände, der Betroffenenvertretungen und Schulen zu erarbeiten. 

Die Senatsbildungsverwaltung hatte bereits im vergangenen Jahr eine Konsultationsrunde zum Inklusions-Konzept einberufen, zu der die relevanten Verbandsvertretungen eingeladen waren. Seit September 2011 hatten über 30 Verbands- und Gremienvertretungen in sechs Sitzungen die Gelegenheit, mit den Fachkräften der Senatsbildungsverwaltung zu diskutieren und zu den relevanten Aspekten des Gesamtkonzepts „Inklusive Schule in Berlin“ Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen liegen jetzt schriftlich vor und sind veröffentlicht und einsehbar. (www.berlin.de/sen/bildung/foerderung/sonderpaedagogische_foerderung) 

Geplant sind bis Januar 2013 fünf Beiratssitzungen. Auf Anregeung von Sybille Volkholz ist geplant, nach der zweiten und vierten Beiratssitzung jeweils ein „Forum Inklusion“ zur Beteiligung an der Arbeit des Beirats durchzuführen.  Eine vorläufige Planung der Themenschwerpunkte, die sich an den großen Dissenspunkten orientiert, wird auf der ersten Beiratssitzung abgestimmt und in eine Arbeitsplanung des Beirats für die vorgesehenen Sitzungen einfließen.