Inklusion

Das Wort Inklusion kommt aus dem Lateinischen (inclusio – Einschluss) und bedeutet Einbeziehung, dazugehören und unbedingte Zugehörigkeit.

Inklusion geht von einer vielfältigen Gesellschaft aus. Menschen unterscheiden sich voneinander – zum Beispiel in Herkunft, Aussehen, körperlicher Verfassung, Geschlecht oder Interessen.
Inklusion möchte eine Gesellschaft, in der die verschiedenen Menschen gleichberechtigt miteinander leben können.

Voraussetzung ist, die unterschiedlichen Menschen mit Ihren Bedürfnissen gar nicht erst auszugrenzen, sondern von Beginn an „mitzubedenken“. Menschen werden nicht mehr normativ betrachtet, sondern in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptiert. Bereits vorhandene Hindernisse müssen abgebaut werden. Bestehende Angebote werden für alle zugänglich gemacht, z.B. Schulen und Freizeiteinrichtungen.

Inklusion bedeutet Nicht-Ausgrenzung. Wer von vornherein nicht ausgegrenzt wird, der muss nicht erst integriert werden. Inklusion ist ein sich entwickelnder, niemals endender Prozess.